allgemeine Informationen zu Mobbing

Wehre Dich nicht, sondern setze Grenzen!

Wo sind Deine Grenzen?

Wie war es bei der letzten Mobbing-Attacke, bei der letzten Schikane, die Du erleben musstest? Wie hast Du da reagiert?

Hast Du geschwiegen, Dich weggeduckt? Weil Du keinen Streit wolltest? Oder weil Du anderen nichts „Böses“ tun kannst? Oder gar weil Du Angst vor der Reaktion der Anderen hattest?

Oder hast Du Dich gewehrt, hast Du Dich verteidigt und so etwas ähnliches gesagt wie: „Das stimmt doch gar nicht!“ Oder: „Das habe ich doch gar nicht!“ Auch oft genommen: „Wieso sagst/tust Du so etwas?“

Oder hast Du Grenzen gesetzt???

 

Wo ist der Unterschied?

Zunächst einmal: Ja, es ist wichtig, nicht klein beizugeben, zu reagieren, die „Täter“ nicht kommentarlos ihre Schikanen durchführen zu lassen. Vielleicht gehörst Du zu denjenigen, die zunächst einmal völlig schockiert und blockiert sind von der Bösartigkeit, der Gemeinheit, der Tatsache an sich, dass diese Person sich jetzt (schon wieder) ausgerechnet Dich für Ihre Attacken ausgesucht hat. Aber gar nicht zu reagieren bedeutet für solche Menschen Schwäche und sie haben mit Dir leichtes Spiel. Als Folge wirst Du unter Garantie auch beim nächsten Mal das Objekt ihrer Schikanen sein.
Und schau Dir einmal andere Menschen an, die beliebt in ihrem Umfeld sind (Bekannte, Kollegen…): Lassen die alles mit sich machen? Nehmen die alles klaglos hin? Oder weisen sie Menschen, die sich ihnen gegenüber falsch verhalten, vielleicht doch in ihre Schranken? Und: Sind sie deshalb unbeliebt? Oder sind sie vielleicht doch gerade deshalb beliebt???

Aber:

Wenn Du Dich wehrst und verteidigst, gehst Du auf den Täter / die Täterin ein, stellst sie und das, was sie Dir antut, in den Mittelpunkt Deiner Handlung. Du re-agierst statt dass Du selber agierst. Die Täter bekommen genau die Aufmerksamkeit, die sie haben wollen und wegen der sie genau Dich überhaupt für ihre Schikanen auswählen. Außerdem verleihst Du dem, was sie sagen oder tun, Wichtigkeit (auch für Dich!), weil Du darauf eingehst.

Wenn Du aber Grenzen setzt, sind es Deine Grenzen, die Du für Dich definiert hast. Dann zeigst Du dem/der anderen, dass das was sie sagt oder tut, quasi an Deiner Grenze abprallt, mit anderen Worten wirkungslos verpufft. Und wo bleibt dann die „schöne Aufmerksamkeit“ für sie oder ihn?
Dann agierst, handelst Du aus Dir heraus – dann hast Du die Macht über die Situation.
Und außerdem: Wenn Du Grenzen setzt, geht es um Deine Grenzen und nicht darum, was der/die andere gesagt hat!

Und um Grenzen im Außen setzen und vor allem durchsetzen zu können, musst Du Dir über Deine inneren Grenzen für Dich im Klaren sein. Dies ist die absolute Grundvoraussetzung, um im Außen „STOP“ sagen zu können.

Wie also sehen Deine inneren Grenzen aus?

Schicke sie mir gerne per Email.

 

Foto: Dids, Pexels

 

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