Ist Dir klar, dass Dein Gefühl und deine Gedanken bestimmen, was Du gerade erlebst?
Alles, was Du hast oder was Du durchmachst, erlebst Du, weil Du – unterbewusst – glaubst, genau dies verdient zu haben. Andersherum bekommst Du bestimmte Erlebnisse nicht, obwohl Du es Dir doch so sehr wünschst, weil Deine Gedanken Dir sagen, dass Du es nicht wert seist, Du es nicht verdient hättest.
Unsere Gefühle und Gedanken ebenso wie die Wahrnehmung der Außenwelt werden gesteuert vom Unterbewusstsein.
Das Unterbewusstsein sammelt all unserer Erlebnisse und Erfahrungen in der Vergangenheit und verankert diese in Form von Glaubenssätzen.
Dies funktioniert im Positiven ebenso wie im Negativen.
Je häufiger sich dabei ein Erlebnis wiederholt, desto tiefer sitzt der darauf basierende Glaubenssatz fest.
Unsere Glaubenssätze also steuern über unsere Gefühle, Gedanken und Wahrnehmung das, was wir tagtäglich erleben:

Positive Glaubenssätze bestärken uns, sie führen zu Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Vertrauen in uns. Wir sehen die Chancen und Möglichkeiten, auch in schwierigen Situationen. Außerdem sind wir energiegeladen und fröhlich.
Wir erleben also den Sonnenschein, auch wenn vielleicht ein paar Wolken am Himmel schweben.
Negative Glaubenssätze werden auch Sabotagen genannt, weil sie uns hemmen, zurückhalten und an uns zweifeln lassen. Wir sehen primär die negativen Seiten, die Probleme – nicht nur im Außen, sondern auch an uns.
Wir achten also nur darauf, dass Wolken am Himmel sind und denken über ihre möglichen Auswirkungen nach, anstatt dass wir den Sonnenschein bemerken.
Die gute Nachricht dabei ist allerdings, dass eben die Glaubenssätze auf Grund von Erfahrungen und Erlebnissen gebildet werden. Was also im Schlechten funktioniert, funktioniert genauso gut im Positiven. Und: Negative Glaubenssätze, Sabotagen können umgewandelt werden, indem wir bewusst unseren Fokus ändern und ein paar Schritte befolgen.
Dieses bewusste Ändern unserer unterbewussten Gedankenwelt nennt man Manifestieren. Viele kennen es als Methode, Ziele bewusst erreichen zu können. Aber dies ist nur ein kleiner Baustein – und steht vor allem erst ganz am Ende.

Um erfolgreich zu manifestieren, reicht es nicht, einfach mal morgens vor dem Spiegel ein paar Affirmationen aufzusagen, die Du Dir zum Beispiel aus dem Internet geholt hast. Im Gegenteil:
Du kannst nicht auf Krampf und auf Teufel komm ´raus manifestieren, wenn Dein Unterbewusstsein nicht mitspielt! Das wäre so, wie wenn Du eine schimmelige Wand einfach überstreichen würdest: Der Schimmel ist ja immer noch da.
Außerdem: Nur, weil Du die Affirmation von jemand anderem nachsprichst, sind es noch lange nicht Deine. Und genau deshalb funktionieren sie auch nicht bei Dir.
Erst solltest Du Deine Glaubenssätze herausfinden, sie bewusst ins Positive ändern und kannst dann erst auf dieser Basis Deine eigenen Affirmationen entwickeln.
Es müssen Deine Worte sein und Du musst sie Dir auch aufschreiben.

Warum ist es denn überhaupt wichtig, die Glaubenssätze positiv umzuformulieren und damit das Unterbewusstsein neu zu programmieren?
Unsere Erlebnisse beeinflussen unser Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein steuert unsere Gefühle. Die Gefühle steuern die Gedanken und die Wahrnehmung. Und diese wiederum beeinflussen unsere Erlebnisse.
Verläuft dieser Kreislauf positiv, haben wir deutlich mehr Energie, Durchsetzungsfähigkeit und Lebensfreude.
Wollen wir also die Blockaden und Sabotagen durch unser Unterbewusstsein beenden, müssen wir unsere Glaubenssätze überprüfen – schleunigst!
Sobald die Blockade nicht mehr aktiv ist, können wir uns bewusst dafür entscheiden zu springen und so unsere nächste Erfolgs-/Wohlfühl- /Qualitätsstufe zu erreichen.
Du kannst also nicht erwarten, dass sich Dein Leben zum Schönen hin ändert, wenn Du weitermachst wie bisher und wenn Deine Gedanken und (negativen) Glaubenssätze dieselben bleiben!
Gehe also ganz ehrlich mit Dir um: Welche Glaubenssätze hast Du? Positive wie negative!
Wenn Du magst, schreibe mir, welche bei Dir hochkommen.
Via Email oder hier im Forum – Du hast die Wahl!

Gehe Deine Sabotagen an – jetzt, ganz konkret. Tue es für Dich, für Dein neues entspanntes, freies und fröhliches Leben.
Denn: Was möchtest Du in Zukunft erleben? Wie sieht Dein ideales Leben aus?
Sei es Dir wert, an Deinen Sabotagen zu arbeiten und damit Deinen Traum für Dich zuzulassen!

Bild-Quellen:
Fokus: Cameron Ballard on Unsplash
Schreiben: K. Heitzer, Klippen-Coaching
Pexels.com:
Pinsel: Kaboompics .com
Sonnenstrahlen: Sindre Strøm
Frau vor Spiegel: Soul.photobr